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EUErbVO: Vermögensübertragungen mit Lebensversicherungen außerhalb des Nachlasses – Auswirkungen in der Beratungspraxis

NWB-EV 7/2017, 250

Vermögensübertragungen stehen aufgrund des Generationswechsels auf der Tagesordnung. Ein nicht selten in der Nachlassplanung eingesetztes Gestaltungsmittel stellen Lebensversicherungsverträge dar, da mit ihnen Vermögen außerhalb des Nachlasses übertragen werden kann.

In der Regel werden derartige Lebensversicherungsverträge als Vertrag zugunsten Dritter auf den Todesfall i. S. von §§ 328, 331 BGB ausgestaltet. Zwar nimmt die seit dem 17.8.2015 geltende Europäischen Erbverordnung (EUErbVO) Vermögensübertragungen zu Lebzeiten von ihrem Anwendungsbereich aus. Wie aber steht es um Vermögensübertragungen mit Lebensversicherungen und der Anwendbarkeit der EUErbVO bzw. den hiermit zusammenhängenden Fragen in der Praxis? Der vorliegende Beitrag (in Fortsetzung zu NWB-EV 2/2017 S. 64) gibt Antworten zu dieser Fragestellung und zeigt die Auswirkungen in der Beratungspraxis auf.